Clean Clipper Zu Chrome hinzufügen – kostenlos

Für wen

Nicht vierzigmal dasselbe Menü bezahlen

Wird eine Webseite in ein Modell eingefügt, zählt jede doppelte Menüzeile und jedes Banner als Kontext und konkurriert mit dem Text, um den es Ihnen geht. Auf einem Korpus von 109 Seiten ließ Clean Clipper 102 doppelte Navigationszeilen übrig, die drei anderen Engines 282, 478 und 491. Das Frontmatter nennt nebenbei Quelladresse und Erscheinungsdatum.

Was eine eingefügte Seite kostet

Eine unbearbeitet eingefügte Webseite kommt beim Modell mit allem an, was um sie herum stand. Das in jedem Abschnitt wiederholte Hauptmenü, das Cookie-Banner, die „Auch interessant“-Liste, die Fußzeile mit ihren dreißig Rechtslinks: Das ist Kontext, den Sie bezahlen und den das Modell aussortieren muss, bevor es zu arbeiten anfängt. Bei einem langen Dokument reicht dieser Anteil, um die Hälfte des Textes, auf den es ankam, aus dem Fenster zu drängen.

Am Ergebnis sieht man es. Das Modell zitiert eine Menübeschriftung, als wäre sie eine Abschnittsüberschrift, verwechselt zwei Artikel, weil die „Auch interessant“-Liste ihre Titel an den Text geklebt hat, oder schreibt dem Dokument ein Datum zu, das aus der Fußzeile stammt. Nur die Adresse zu übergeben löst das nicht: Viele Modelle erreichen die Seite gar nicht, und die, die es können, bekommen oft die Fassung für Bots und nicht die, die Sie gelesen haben.

Und der Aufwand wiederholt sich. Dieselbe Quelle wird in der nächsten Unterhaltung noch einmal eingefügt, mitsamt derselben Fußzeile, und wer drei Seiten in einen Prompt legt, legt auch drei Menüs, drei Cookie-Hinweise und drei Fußzeilen hinein. Was Sie sich gewünscht hätten, ist eine Datei, die einmal sauber entsteht und danach in jede Unterhaltung wandert – mit der Quelladresse darin, damit das Modell die Herkunft nennen kann, ohne sie zu erfinden.

Was beim Modell ankommt

Was übrig bleibt, wenn das Beiwerk weg istverbraucherzentrale.de/wissen/digitale-welt/onlinehandel
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title: "Widerrufsrecht bei Online-Käufen"
source: "https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/digitale-welt/onlinehandel"
extraction: "dom"
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Bei Verträgen im Fernabsatz können Verbraucherinnen und Verbraucher den Vertrag
binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen widerrufen.

## Wann die Frist zu laufen beginnt

Eine Seite modellfertig machen

Das Ziel ist ein Text, in dem jede Zeile Inhalt trägt, und ein Frontmatter, das die Herkunft benennt. Fünf Schritte, von denen die ersten drei einmalig sind.

  1. Stellen Sie in den Einstellungen den Klick auf das Symbol auf „Zwischenablage“. Damit ist ein Clip genau ein Handgriff: klicken, in den Chat wechseln, einfügen – ohne dass eine Datei entsteht, die Sie später wieder aufräumen müssten.
  2. Stellen Sie Bilder auf „weglassen“. Ein Bildlink ist für ein Sprachmodell ein Stück Adresse ohne Bedeutung; ohne Bilder verschwinden diese Zeilen ganz aus dem Markdown, statt als Rauschen mitzuzählen.
  3. Reduzieren Sie das Frontmatter auf title, source und published. Diese drei Felder beantworten die Fragen, die ein Modell sonst rät – worum es geht, woher es stammt, wann es erschienen ist – und kosten zusammen drei Zeilen.
  4. Öffnen Sie die Seite und drücken Sie Alt+Shift+M. Brauchen Sie nur einen Abschnitt, markieren Sie ihn vorher: Die Auswahl wird mit demselben Frontmatter erfasst, und der Rest der Seite kostet gar keinen Kontext.
  5. Werfen Sie vor dem Einfügen einen Blick in den Lesemodus des Fensters. Steht dort noch eine Menüzeile oder eine „Auch interessant“-Liste, ist das die einzige Stelle, an der Sie es sehen, bevor das Modell dafür bezahlt.
  6. Wird dieselbe Quelle in mehreren Unterhaltungen gebraucht, speichern Sie sie zusätzlich als Datei in einen Projektordner. Die zweite und dritte Verwendung kostet dann kein Erfassen mehr, und der Text ist in allen Unterhaltungen wortgleich.

Einstellungen für Kontext

Alles hier ist darauf ausgelegt, Zeilen zu sparen, die keine Bedeutung tragen. Wer stattdessen ein Archiv anlegt, will genau umgekehrt mehr Felder und behaltene Bilder.

EinstellungWertWarum gerade so
Klick auf das SymbolZwischenablageDer Weg in den Chat führt über die Zwischenablage; eine Datei wäre ein Zwischenschritt, den niemand braucht
Bilder`weglassen`Ein Bildlink trägt für ein Modell keine Bedeutung und zählt trotzdem als Kontext
Frontmatter`title`, `source`, `published`Drei Zeilen, die dem Modell Thema, Herkunft und Zeitpunkt nennen, statt sie erraten zu lassen
ErfassungsbereichAuswahl, wenn ein Abschnitt reichtDer ungelesene Rest einer langen Seite ist der billigste Kontext, den man einsparen kann
Zielordner`KI/Quellen`, nur für wiederkehrende QuellenWas in mehreren Unterhaltungen gebraucht wird, sollte einmal entstehen und danach wortgleich bleiben
Namensvorlage`{domain}-{title}`Beim Zusammenstellen eines Prompts erkennt man an der Domain sofort, welche Quellen sich gegenseitig stützen
Der schwierige Fall: die Seite wurde nie fertig gerendert, der Text kam aus ihren strukturierten Daten – das Feld `extraction` sagt es offen, statt es zu verschweigengolem.de
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title: "Wie ein Rechenzentrum seine Abwärme abgibt"
source: "https://www.golem.de/news/rechenzentren-abwaerme-2409-188402.html"
published: "2024-09-24"
extraction: "jsonld-articlebody"
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Die Abwärme entsteht dort, wo elektrische Leistung in Rechenarbeit umgesetzt
wird; abgeführt wird sie über Luft, über Wasser oder über beides zugleich.

## Wohin die Wärme danach geht

Drei Arten, es einzusetzen

Ein langes Dokument befragen, ohne es zu zerschneiden

Ein Bericht über vierzig Bildschirmseiten soll auf drei Fragen antworten. Roh eingefügt gehen ein erheblicher Teil des Fensters für wiederholte Navigation und Fußzeile drauf; sauber erfasst bleibt der Anteil beim Text. Auf dem gemessenen Korpus von 109 Seiten blieben 102 doppelte Navigationszeilen übrig, gegen 282, 478 und 491 bei den drei verglichenen Engines.

Sie erfassen mit Alt+Shift+M, fügen ein und stellen die Fragen. Weil published im Frontmatter steht, kann das Modell auf den Zeitpunkt Bezug nehmen, statt ein Datum aus der Fußzeile zu greifen – der häufigste stille Fehler beim rohen Einfügen.

Fünf Quellen für eine Gegenüberstellung sammeln

Sie wollen wissen, worin sich fünf Darstellungen desselben Sachverhalts unterscheiden. Jede Seite wird einzeln erfasst und in dieselbe Unterhaltung eingefügt, jeweils mit ihrem eigenen Frontmatter – das Modell hat damit fünf klar getrennte Quellen mit fünf Adressen statt eines Textblocks.

Ohne die Bereinigung wären es fünf Menüs und fünf Fußzeilen mehr, und die Antwort würde Menübeschriftungen als Abschnittsüberschriften behandeln. Mit source in jedem Block lässt sich außerdem verlangen, dass jede Aussage ihre Quelle nennt, und die Angabe ist nachprüfbar.

Eine Quelle, die in jeder Unterhaltung gebraucht wird

Eine Spezifikation oder ein Regelwerk taucht in jeder zweiten Unterhaltung auf. Statt sie jedes Mal neu zu erfassen, speichern Sie sie einmal als Datei in KI/Quellen und fügen von dort ein. Der Text ist danach in allen Unterhaltungen wortgleich, was Antworten vergleichbar macht.

Ändert sich die Seite, erfassen Sie erneut; bei gleichem Dateinamen hängt die Erweiterung eine Zahl an, und beide Fassungen liegen nebeneinander. Welche Sie einem Modell gegeben haben, lässt sich damit später noch feststellen – überwacht wird die Seite allerdings nicht, das Nachsehen bleibt bei Ihnen.

Gegen andere Arten zu füttern

Jeder dieser Wege bringt Text in ein Modell; sie unterscheiden sich darin, wie viel davon Inhalt ist und ob die Herkunft mitkommt. Die letzte Zeile nennt auch die Grenzen dieses Wegs.

WegWas beim Modell ankommtWas es kostet
Ganze Seite markieren und einfügenDer Text, und mit ihm Menü, Banner, „Auch interessant“ und FußzeileKontext, den Sie bezahlen und den das Modell aussortieren muss; Menübeschriftungen werden gern als Überschriften gelesen
Nur die Adresse gebenVielleicht nichts, vielleicht die Fassung für BotsViele Modelle erreichen die Seite nicht, und hinter einer Anmeldung erreicht sie keines
Bildschirmfoto hochladenEin Bild, aus dem der Text gelesen werden mussTabellen und Code leiden bei der Erkennung, und die Quelladresse ist im Bild nicht enthalten
Lesemodus des Browsers kopierenMeist der Artikeltext, ohne NavigationGreift nicht überall, verliert dabei häufig Tabellen und Code, und ein Frontmatter entsteht nicht
Clean ClipperMarkdown ohne Beiwerk, mit Titel, Adresse und ErscheinungsdatumEine Seite nach der anderen; die Erweiterung kürzt nicht und zählt keine Token – ein sehr langes Dokument bleibt sehr lang

Wenn der Kontext nicht stimmt

Warum sagt das Modell, es könne die Seite nicht öffnen?

Weil eine Adresse kein Text ist. Ein Modell ohne Netzzugriff erreicht die Seite gar nicht, und eines mit Zugriff bekommt oft die Fassung, die eine Website an Bots ausliefert – nicht die, die Sie nach Ihrer Anmeldung gelesen haben. Erfassen Sie den Text und fügen Sie ihn ein, dann ist die Frage erledigt.

Warum steht jsonld-articlebody im Frontmatter statt dom?

Weil die Seite nie fertig gerendert wurde und ihre strukturierten Daten deutlich mehr Text enthielten als das sichtbare DOM. Die Erweiterung hat dann daraus gelesen und hält das offen fest. Für das Modell ist der Text derselbe; für Sie ist es ein Hinweis, dass Abbildungen und Randspalten in dieser Fassung fehlen können.

Warum bekomme ich „kein Artikel“ statt eines Clips?

Weil die Seite überwiegend aus Linkbeschriftungen besteht – ein Feed, eine Trefferliste, eine Startseite. Die Erweiterung prüft das fertige Markdown und verweigert, wenn mehr als ein Viertel davon in Links sitzt. Das ist der Grund, warum Sie hier keine Seite mit dreihundert Links in ein Modell schieben.

Der Clip passt trotzdem nicht ins Kontextfenster – was nun?

Die Erweiterung kürzt nicht und fasst nicht zusammen; sie entfernt Beiwerk, nicht Inhalt. Bei einem sehr langen Dokument markieren Sie den Abschnitt, um den es geht, und erfassen die Auswahl – das ist die Stellschraube, die tatsächlich etwas bewirkt. Das Verdichten bleibt Aufgabe des Modells.

Was es nicht tut

Es fasst nicht zusammen und schreibt nicht um: Der Artikeltext wird umgewandelt, nicht redigiert, und das Verdichten bleibt Sache des Modells. Es schickt von sich aus nichts an einen KI-Dienst – der Text geht über Ihre Zwischenablage, und die Erweiterung stellt keine Netzanfragen. Es zählt keine Token und zerlegt den Text nicht in Abschnitte für Sie. Und es holt keine Seite, die Sie nicht geöffnet haben: Es gibt weder Crawler noch Stapelbetrieb.

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Fragen

Warum nicht einfach die Adresse einfügen und das Modell laden lassen?
Weil viele Modelle die Seite gar nicht erreichen und die, die es können, oft die Fassung für Bots bekommen. Ein Clip hält genau das fest, was auf Ihrem Bildschirm stand – auch hinter einer Anmeldung, die Sie ohnehin benutzen.
Schickt die Erweiterung etwas an einen KI-Dienst?
Nein. Der Text geht in Ihre Zwischenablage, und ein Chat-Tab öffnet sich, wenn Sie die dafür vorgesehene Schaltfläche drücken; die Erweiterung selbst stellt keine Netzanfragen.
Wie viel Kontext spart das?
Das hängt von der Seite ab, aber die Messung gibt eine Größenordnung: 102 doppelte Navigationszeilen gegen 282, 478 und 491 bei den drei anderen Engines, auf demselben Korpus von 109 Seiten.
Kann ich Bilder weglassen, um Kontext zu sparen?
Ja. Stellen Sie Bilder auf „weglassen“, dann enthält das Markdown überhaupt keine Bildlinks mehr.
Weiß das Modell, woher der Text stammt?
Ja, wenn Sie das Frontmatter behalten. Es trägt Titel, Quelladresse und Erscheinungsdatum am Anfang der Datei und im Klartext.
Kürzt die Erweiterung lange Seiten fürs Kontextfenster?
Nein. Sie entfernt Beiwerk, nicht Inhalt – der Artikeltext kommt vollständig an. Wenn eine Seite zu lang ist, markieren Sie den Abschnitt, den Sie brauchen, und erfassen die Auswahl.
Zählt sie Token oder zeigt sie die Länge an?
Nein, sie zählt keine Token. Im Fenster steht die Dauer der Extraktion, nicht die Größe des Ergebnisses; für eine Zählung nehmen Sie das Werkzeug, das Sie ohnehin für Ihre Prompts benutzen.
Kann ich mehrere Seiten in einen Prompt legen?
Ja, indem Sie sie nacheinander erfassen und nacheinander einfügen. Einen Stapelbetrieb gibt es nicht, dafür trägt jeder Block sein eigenes Frontmatter und bleibt damit als eigene Quelle erkennbar.
Funktioniert das auch mit einem Modell, das lokal läuft?
Ja. Die Ausgabe ist gewöhnliches Markdown in der Zwischenablage oder in einer Datei; wohin Sie es geben, ist der Erweiterung gleich, und sie stellt selbst keine Netzanfragen.
Soll das Frontmatter im Prompt bleiben?
In der Regel ja. Drei bis fünf Zeilen kosten wenig und beantworten die Fragen nach Herkunft und Zeitpunkt vorab; nur wenn Sie das Modell bewusst ohne Kenntnis der Quelle urteilen lassen wollen, schneiden Sie den Block heraus.